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Der Flaneur sagt von sich selbst, er flaniert, lässt sich in der Menge Treiben, versucht nicht inne zu halten und versucht die Welt und den unendlich schnell vergänglichen Moment durch Fotografien einzufrieren. In Bruchteilen von Sekunden erstarren Milliarden von Pixeln seiner Kamera zu einer Formation, die die fließende Realität des Originals für lange Zeit erlebbar macht. Diefenbach tut, was Flaneure immer tun, das heißt: tun, als ob er nichts tut, und dabei mit offenen Augen und offenem Geiste umherziehen.
Die Reproduktion des Momentes soll seine eigene Geschichte für den Betrachter erzählen, so wie es beim Flanieren geschieht. Es ergeben sich Atmosphären, die unverklärt und unromantisch die Umgebung durch Schnappschüsse aufzeigen, in Anlehnung an Reiseskizzen. Marc Diefenbach nutzt das Werkzeug Fotografie um Panoramen aus mehreren Fotos zu erschaffen oder in quadratischem Format in Farblinien aufgelöst werden. Wenn man Ihn fragt, wie er fotografiert, sagt er salopp, er sei unterwegs mit der Knipse und zeige jetzt erstmal vorwiegend Landschaftsaufnahmen – beim nächsten Mal sollen es Personen und Fundstücke sein, die er neben der Spiegelreflexkamerau auch mit einer Digicam in Vergrößerung bringt.
Zeitgenössische Fotografie UV-D-Druck auf Forex
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